Michaela Krug: Risiko Übergewicht - wie Sie die Folgen vermeiden
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Risioko Übergewicht

Gewichtsmanagement bedeutet abnehmen mit KöpfchenAdipositas / Übergewicht wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Meist entstehen langfristig psychische Probleme. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) betrachtet Adipositas sogar als Pandemie mit steigender Tendenz. Eine Studie aus 2010 warnt auch eindringlich vor den Folgen von Übergewicht und Fettleibigkeit.
Dass Übergewicht zu gesundheitlichen Problemen führt, ist natürlich bekannt.

Welche Krankheiten stehen denn nun aber in engem
Zusammenhang mit den überschüssigen Kilos?

Das Metabolisches Syndrom
Das „Metabolische Syndrom“ ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Krankheiten und Risikofaktoren der Herz-/Kreislauferkrankungen. Der griechische Begriff „metabolisch“ bedeutet so viel wie stoffwechselbedingt.
Von einem Syndrom spricht man, wenn verschiedene Symptome zur gleichen Zeit auftreten, von denen jedes
aber eine unterschiedliche Ursache haben kann.
Folgende Symptome bzw. Krankheitsbilder treten beim Metabolischen Syndrom meist gemeinsam auf:

  •  Bluthochdruck
  •  hohe Blutfettwerte
  •  erhöhter Blutzucker
  •  Übergewicht
    Jedes der vier Symptome bzw. Krankheitsbilder des Metabolischen Syndroms kann die Blutgefäße schädigen und das Risiko für Herz-/Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Da beim Metabolischen Syndrom mehrere dieser gefäßschädigenden Faktoren gleichzeitig auftreten, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch einmal.

In Deutschland leiden etwa 30-35% der Bevölkerung an einem Metabolischen Syndrom, Tendenz steigend. Hinzu kommt noch eine Dunkelziffer nicht erkannter Fälle. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen. Am häufigsten entwickeln über 60-Jährige ein Metabolisches Syndrom, aber auch eine steigende Zahl von Kindern
und Jugendlichen leidet unter der Erkrankung.

Bluthochdruck
Fast 50% der Menschen, die an Bluthochdruck leiden, sind fettleibig. Tatsache ist, dass Bluthochdruck mit dem
BMI ansteigt und bei Gewichtsabnahme wieder fällt.
Menschen mit Übergewicht leiden dreimal häufiger an Bluthochdruck als Normalgewichtige.

Diabetes Typ II
Etwa 80% der von Diabetes Typ II betroffenen Menschen sind übergewichtig, adipös. Es ist wissenschaftlich
belegt, dass ein starker Zusammenhang zwischen Adipositas und Diabetes mellitus Typ II besteht. Bereits ein
BMI im oberen Bereich des Normalgewichts erhöht das Diabetesrisiko. Bei fettleibigen Frauen ist das Risiko zu erkranken 12fach erhöht.

Störungen des Fettstoffwechsels
Der Triglyzeridspiegel im Blut erhöht sich bei übergewichtigen Menschen, wodurch das HDL-Cholesterin
(„gutes“ Cholesterin) gesenkt wird.

Schlaganfall
Auch das Schlaganfallrisiko steigt mit steigendem BMI. Um 75% höher ist das Risiko an einem Schlaganfall zu erkranken bei Frauen mit einem BMI  > 27, ist der BMI >32 sind es sogar 137%.

Koronare Herzerkrankungen
Mit steigendem BMI steigt auch das Herzinfarktrisiko. Alle Herz- Kreislauferkrankungen hängen stark mit Übergewicht zusammen bzw. sind abhängig von der Dauer des Übergewichts. Herzinsuffizienz, eine wesentliche Todesursache, wird durch starkes Übergewicht gefördert.

Gicht
Untersuchungen belegen eine Wechselwirkung des Gewichts mit der Harnsäurekonzentration im Blut. Das Risiko
an Gicht zu erkranken erhöht sich mit zunehmendem Gewicht. Die Erhöhung der Harnsäurekonzentration im Serum ist stark abhängig vom Umfang von Taille und Hüfte.

Krebs
Der Zusammenhang von Adipositas und Krebs ist bis jetzt wenig geklärt. Es gibt einige Studien, die eine Verbindung zwischen bestimmten Krebsarten und Übergewicht herstellen. Dabei handelt es sich besonders um hormonabhängige Krebsarten oder auch Arten von Magen-Darm-Krebs.
Übergewichtige Frauen haben ein höheres Risiko an Brust-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs zu erkranken. Bei Männern steigt das Risiko für Prostata- und Mastdarmkrebs.
Bei adipösen Frauen und Männern ist das Risiko dreifach erhöht, an Dickdarmkrebs zu erkranken.

Gallenblasenerkrankungen
Gallensteine bilden sich bei übergewichtigen deutlich häufiger als bei Normalgewichtigen.

Schlafapnoe-Syndrom
Übergewicht stellt ein Hauptrisiko für die Erkrankung an einem Schlafapnoe-Syndrom (Atemaussetzer im Schlaf) dar. Etwa zwei Drittel der Betroffenen sind übergewichtig.

Orthopädische Komplikationen
Fettsucht begünstigt das Auftreten von Rückenschmerzen und Arthrosen.

Psychologische Probleme
Studien belegen, dass übergewichtige Frauen in den USA und Großbritannien weniger verdienen als normalgewichtige Frauen. In der Gesellschaft wird Übergewicht meist negativ bewertet und dicke Menschen, besonders auch Kinder, sind oft sozialen Diskriminierungen ausgesetzt.

Sterblichkeit
Die Sterblichkeit beginnt ab einem BMI > 25 zu steigen, allerdings nicht ausgeprägt. Ab einem BMI > 30 steigt die Sterblichkeit aber deutlich an.

Das Ende des Schreckens

Was können wir also tun, um Übergewicht und die benannten Folgen möglichst zu vermeiden?
Mit einem vernünftigen Lebensstil kann jeder positiven Einfluss auf sein Gewicht und seine Gesundheit nehmen. Oft ist dies ohne Hilfe nur schwer möglich. Wer aber die Bereitschaft besitzt, etwas in seinem Leben zu verändern, kann die positiven Folgen meist sehr schnell am eigenen Leib spüren!

Eine abwechslungsreiche und sinnvolle Ernährung ist die Basis jeder Gesundheit. Optimal aufeinander abgestimmt Vitalstoffe ergänzen die Nahrung und helfen so unserem Körper, sich wieder selbst zu helfen. Auch die Gewichtsreduktion muss so sinnvoll angestrebt werden.
Die Vitalstoffe helfen dabei, den Blutzuckerspiegel wieder in Balance zu bringen, wodurch unser Heißhunger, vor allem auf Süßes, verschwindet. Außerdem werden die Ablagerungen in unseren Gefäßen verringert.
D
er Mangel an Mikronähstoffen (Vitallstoffen) löst Heißhungerattacken aus, die aber wieder nur mit Makronährstoffen (fast ohne Vitalstoffe) befriedigt werden – der Teufelskreis ist nicht zu stoppen.
Aber Achtung: unser Organismus muss die Vitalstoffe auch verarbeiten können, sie müssen „bioverfügbar“ sein. Isolierte Vitamine oder Mineralstoffe werden von unserem Körper als Fremdstoff erkannt und sofort entsorgt.
Die Zusammensetzung spielt also eine ungemein große Rolle, um einen optimalen gesundheitlichen Nutzen zu bekommen.

Was ist nun aber eine „sinnvolle“ Ernährung?

Man kann sagen: zurück zur Natur! Also nur wenige verarbeitete Nahrungsmittel verwenden, dafür mehr Rohkost mit eiweißreicher Zugabe. Wenn es geht, kaufen Sie beim Bauern um die Ecke, im Hofladen, auf Märkten Produkte der Saison, so unterstützen Sie die regionale Landwirtschaft und gleichzeitig Ihre Gesundheit.

Besser als eine kohlenhydratreiche Ernährungsform ist eine überwiegend E_G_O – Ernährung (Eiweiß-Gemüse-Ost). Natürlich dürfen Kohlenhydrate gegessen werden, aber bitte in Maßen und keine leeren Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte, Pizza, Fast Food, Nudeln. Generell gilt: Kohlenhydrate in Abhängigkeit zur körperlichen Aktivität in den Speiseplan einbeziehen.
Bei Gemüse ist es besonders wertvoll, auf grüne Sorten zuzugreifen. Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist außerordentlich hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen. Es unterstützt die Entgiftung von krebserregenden Substanzen und fördert die Regeneration von Strahlenschäden. Außerdem unterstützt das Chlorophyll die Wundheilung, einen regelmäßigen Stuhlgang und sorgt für einen angenehmen Körpergeruch.
Zucker sollten Sie meiden. Stattdessen verwenden Sie Xylit oder Erythrit. Wenn Sie Honig direkt vom Imker bekommen können – umso besser!
Statt des normalen Kochsalzes verwenden Sie besser Himalayasalz oder Steinsalz. Statt Margarine gute Butter, statt homogenisierter Milch lieber Sahne. Bei den Ölen achten Sie gute Qualität mit einem hohen Anteil an
Omega 3 – Fettsäuren.

Ich persönlich halte nichts von „Verboten“ – Essen muss auch Spaß machen, Essen ist auch sinnlich, Essen ist auch gut für die Seele! Deshalb essen wir natürlich auch mal Sahnetorte oder Schokolade, trinken auch mal Bier oder Wein, genießen auch mal Nudelauflauf und Pizza! NATÜRLICH! …. aber eben MAL!

Abschließend möchte ich Ihnen Mut machen! Trauen Sie sich, etwas zu verändern. Entscheiden Sie sich für Ihre Gesundheit und nehmen Sie Schritt für Schritt Verbesserungen vor. Es ist leichter als Sie denken, sich wieder gesünder, fitter, wohler zu fühlen.  Und wenn Sie Unterstützung benötigen, helfe ich Ihnen gern. Passen Sie auf sich auf: Vermeiden Sie Übergewicht

Sprechen Sie mich an. Gemeinsam finden wir heraus, was für Sie der beste Weg ist.